Kunden: Projekte: VisiPig - Bedieneroberfläche für 'Molche'



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Nähere Informationen


Einleitung Seitenanfang

Unser Kunde entwickelt und betreibt Prüfwerkzeuge zur zerstörungsfreien Prüfung von Pipelines auf Risse, Korrosion, Wandstärke und Verformung.

Dabei kommen folgende Prüftechniken zum Einsatz:

  • Ultraschall
  • Magnetfluss
  • Magnetfeld basierte Ultraschallanregung (Emat)

Die Prüfwerkzeuge werden in der Branche meines Kunden als Molche bezeichnet.


Anforderungen Seitenanfang
  • Steuerung, Konfiguration und Parametrierung der Molche
  • Schnittstelle für Kalibrations- und Kopierprogramm
  • Laden von Firmware
  • Auslesen von Messdaten
  • Unterstützung von Tests

Merkmale

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  • Implementierung als MDI-Anwendung
  • Kommunikation mit den Molchen per CAN-Bus
  • Datenspeicherung in MS-Access-Datenbank
  • Import-/Export-Funktionen
  • Druckfunktionen
  • Erstellung von Report im HTML-Format
  • Dokumentation von Benutzeraktionen
  • Erstellung von Bildschirmfotos für Dokumentationszwecke
  • Verwaltung unterschiedlicher Benutzerberechtigungen


Beschreibung von Anwendungsteilen

Hauptformular Seitenanfang

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Hauptformular mit Navigation und Abbildung eines 10 Zoll Ultraschall-Molches

Erläuterungen

Das Hauptfenster der Anwendung gliedert sich in folgende Bereiche:

  1. Menüleiste und Schaltflächenleiste am oberen Fensterrand
    Zweck: Zugriff auf alle Befehle und Kommandos innerhalb der Anwendung

  2. Baumstruktur-basierter Navigationsbereich am linken Fensterrand
    Zweck: Zugriff auf Projekte, Konfigurationen und andere Daten

  3. Hauptbereich mit Foto eines Molches als Hintergrundbild
    Zweck: Darstellung von Dialogfenstern

  4. Statusleiste am unteren Fensterrand
    Zweck: Informiert den Benutzer über den aktuellen Status von Anwendungsteilen


Schematische Darstellung: Baugruppen bei Emat-Molch Seitenanfang

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Kabelverbindungen zwischen Sendebaugruppen, Sensorträgern und Empfängerbaugruppen

Erläuterungen

Bei der Emat-Technik handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Ultraschallsignale nicht unmittelbar (an entsprechenden Schallquellen), sondern indirekt mit Hilfe sehr starker Magnetfelder erzeugt werden. Dabei entsteht der Schall durch die magnetische Anregung erst im Prüfling.

In der Meßtechnik kommt dieses Verfahren zum Einsatz, wenn kein unmittelbarer Kontakt zwischen Schallquelle und dem Prüfling möglich ist und der Zwischenraum mit einem schlechten 'Schallleiter' (z.B. Luft/Gas) ausgefüllt ist. (Ausbreitungsgeschwindigkeiten von Schall in verschiedenen Medien: Gas ~300 m/s, Wasser ~1500 m/s, Stahl ~3300 m/s.)

Bei der Pipeline-Innenprüfung ist der typische Anwendungsfall für die Emat-Technik eine Leitung, in der Gas in gasförmigem Zustand transportiert wird (also kein Flüssiggas).

Das Bildschirmfoto oben zeigt einen Dialog, der Abhängigkeiten zwischen Emat-Anregungseinheiten (Transmitter/TX), Sensoren auf Sensorträgern und Empfängereinheiten (Receiver/RX) veranschaulicht. Hinweis: Mux bedeutet Multiplexer und stellt die Empfängerseite dar.

Dabei arbeitet jede Emat-Einheit so, dass mehrere Sensoren gleichzeitig ein Magnetfeld erzeugen. Die Messsignale, die daraufhin von der Pipelinewand zurückgestrahlt werden, werden von den Sensoren aufgenommen und über einen vorgeschalteten Multiplexer auf jeweils einen Empfänger übertragen.

Die Darstellung des Dialogs kann animiert werden, d.h., in einem einstellbaren Zeitintervall werden die Signalwege von jeder Sendeeinheit über die Sensoren zu den Empfängereinheiten hervorgehoben.

Hinweis: Mein Kunde spricht in diesem Zusammenhang stets von Sensoren. Diese sog. Sensoren verfügen jedoch sowohl über einen Sende- als auch einen Empfangsteil.

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Kontaktaufnahme- und Terminvereinbarung:

Bei Fragen und für Terminvereinbarungen erreichen Sie uns unter:

0 63 49 99 07 38

0 151 51 95 34 00

Oder nutzen Sie das Kontaktformular




Ihr Ansprechpartner:


Hier sollte das Fahnungsfoto zu sehen sein.

Ralf Kunsmann

Spezialist für VBA-Programmierung
(alle Office-Anwendungen)
Entwickler der
VBA-Extension-Tools